1Was du brauchst
Bevor du loslegst, legst du dir alles griffbereit zurecht. Grundausstattung ist ein Wrap deiner Wahl, zum Beispiel ein Hanf-Wrap, sowie dein Füllmaterial: Tabak oder legale Kräuter, je nach Vorliebe. Ein Tip, also ein kleiner Filter aus Karton oder Glas, ist optional, sorgt aber für mehr Stabilität am Mundstück und verhindert, dass dir kleine Krümel in den Mund geraten. Praktisch ist außerdem eine ebene, saubere Unterlage sowie ein Feuerzeug, das du später zum kurzen Antrocknen nutzen kannst. Wenn dein Wrap sehr trocken ist, hältst du etwas Wasser oder einen feuchten Lappen bereit, um ihn leicht anzufeuchten. Achte auf gleichmäßiges, eher fein zerkleinertes Material, denn grobe Stücke lassen sich schlechter verteilen und drücken sich durch das dünne Blatt. Mit dieser Grundausstattung bist du bestens vorbereitet, um sauber und entspannt zu rollen.
2Wrap vorbereiten
Eine gute Vorbereitung entscheidet darüber, wie leicht sich dein Wrap später rollen lässt. Nimm das Blatt vorsichtig aus der Verpackung und prüfe, ob es geschmeidig oder eher spröde ist. Ist der Wrap trocken und brüchig, feuchtest du ihn ganz leicht an, indem du mit einem feuchten Finger oder einem leicht angefeuchteten Tuch über die Oberfläche streichst. Übertreibe es dabei nicht, denn zu viel Feuchtigkeit weicht das Material auf und es reißt schneller ein. Anschließend legst du den Wrap flach auf deine Unterlage und streichst ihn mit den Fingern glatt, sodass keine Knicke oder Wellen bleiben. Möchtest du einen Tip verwenden, legst du ihn jetzt an eine der schmalen Kanten ein. Der Tip gibt dem Mundstück Form und macht das spätere Einrollen deutlich einfacher. Ein gut vorbereiteter, glatter und leicht geschmeidiger Wrap ist die halbe Miete für ein sauberes Ergebnis.
3Schritt-für-Schritt rollen
Jetzt verteilst du dein Füllmaterial gleichmäßig entlang der Mitte des Wraps. Lege den Tabak oder die legalen Kräuter in einer lockeren, durchgehenden Linie auf, ohne zu viel auf einmal einzufüllen, denn ein überfüllter Wrap lässt sich kaum noch sauber schließen. Verteile das Material gleichmäßig, sodass keine dicken Klumpen entstehen. Anschließend hebst du die untere Kante des Wraps an und formst mit Daumen und Zeigefingern eine gleichmäßige Rolle, indem du das Material sanft hin und her bewegst, bis es kompakt liegt. Beginne nun, den Wrap von einer Seite her einzurollen und das Material fest, aber nicht zu stramm einzuwickeln. Wenn du fast am Ende angekommen bist, feuchtest du die obere Kante des Wraps mit der Zungenspitze oder einem feuchten Finger leicht an. So verklebst du die Kante und drückst sie behutsam an, bis sie hält. Arbeite ruhig und gleichmäßig, dann wird die Rolle sauber und fest.
4Verschließen und kurz antrocknen
Damit dein Wrap sicher hält, kommt es auf das saubere Verschließen an. Nachdem du die angefeuchtete Kante angedrückt hast, rollst du den fertigen Wrap noch einmal kurz zwischen den Fingern, damit sich die Naht setzt und gleichmäßig verklebt. Anschließend nimmst du dein Feuerzeug zur Hand und führst die Flamme in einigem Abstand entlang der Klebekante vorbei, ohne den Wrap direkt zu berühren oder zu verbrennen. Die leichte Wärme trocknet die zuvor angefeuchtete Stelle und sorgt dafür, dass die Naht fest verklebt und sich nicht wieder öffnet. Diesen Schritt nennt man oft scherzhaft Backen, weil du den Wrap nur kurz und vorsichtig erwärmst. Gehe dabei sehr behutsam vor, denn zu viel Hitze macht das dünne Material brüchig. Ein gut verschlossener und leicht angetrockneter Wrap behält seine Form, brennt gleichmäßig ab und fühlt sich angenehm stabil in der Hand an.
5Häufige Fehler und Tipps
Anfangs schleichen sich schnell ein paar typische Fehler ein, die sich leicht vermeiden lassen. Reißt dein Wrap beim Rollen ein, war er meist zu trocken oder du hast zu fest gezogen. Befeuchte ihn dann vorab ganz leicht und arbeite mit etwas weniger Druck. Ist der Wrap dagegen zu feucht, weicht das Material auf, klebt zusammen und brennt später ungleichmäßig ab. Hier hilft es, sparsamer anzufeuchten und den Wrap kurz antrocknen zu lassen. Ein häufiger Fehler ist außerdem das ungleichmäßige Befüllen: Liegt das Material an einer Stelle zu dicht, brennt der Wrap schief ab. Verteile dein Füllmaterial deshalb immer gleichmäßig und drücke es leicht an. Zu prall gefüllte Wraps lassen sich nur schwer verschließen, also fülle lieber etwas weniger ein. Mit ein wenig Übung gelingt dir ein sauberes Ergebnis. Mehr Grundlagen findest du im wraps-guide und im blunt-wraps-guide.